GGTM e.V.

Tierkinesiologie

WINGS® Tierkinesiologie nach Dr. Rosina Sonnenschmidt

Zur Vorgeschichte und Entstehung
1987 kam ich im Zuge meiner Ausbildung in Angewandter Kinesiologie mit dem Phänomen der „Surrogat-Balance“ in Kontakt. Sie fesselte mich augenblicklich, weil sie eine passende Ergänzung zur Medial- und Heilerschulung war, die ich in England 1984 begonnen hatte. Sofort entwickelte ich ein Konzept, um mit meinen eigenen und fremden Haustieren, vor allem mit Papageien und Weichfressern kinesiologische Stressablösungen (Balancen) durchzuführen. Dadurch tat sich eine neue Dimension der Tierkommunikation auf, die sich als nachvollziehbar und wirkungsvoll erwies, auch wenn die Methode, über einen Menschen = Surrogatperson Kontakt mit einem Tier aufzunehmen eine Herausforderung für meinem wissenschaftlich geprägten Geist war.
Schon bald übernahm ich Aufgaben wie einst in den USA, wo die Surrogat-Balance entwickelt wurde und arbeitete mit Wachkoma-Patienten, Babies und alten Menschen, bei denen die gewohnte verbale Kommunikation nicht (mehr) funktionierte. Bald gab ich Kurse für Interessenten, eine bunte Mischung aus Therapeuten für Menschen und Tiere, Tierschützer, Tierhalter und Züchter. So einfach die Methode der Surrogat-Balance schien, so schwerwiegend waren die Reaktionen. Die wenigsten Menschen konnten den „Blick“ in andere Dimensionen, in das Leben des kranken Menschen oder Tieres emotional verkraften. Typisch war, dass jeder sich das zutraute, eine sinnvolle Behandlung über eine Surrogat-Person durchzuführen und damit eine erfolgreiche Heilung zu bewirken. Aber ich erkannte schnell, dass nur die therapeutisch Geschulten, medizinisch gut Vorgebildeten und gut Geerdeten in der Lage waren, einen großen Nutzen aus der neuen Therapie zu ziehen.
Ich entwickelte die Tierkinesiologie neu, legte ein didaktisch aufbereitetes Konzept dem Patentamt Lizenz- und Markenrecht vor und koppelte sie an das WINGS – Logo.

Ich ließ diese Marke für Tierkinesiologie europaweit schützen und beschloss, einen neuen Weg zu gehen, der sich inzwischen auf wunderbare Weise eröffnet hatte. Dr. med.vet. Hartmut Krüger, der einstige 2. Vorsitzende GGTM-hatte meine Publikationen über Bachblüten für Papageien veröffentlicht und lud mich zu einem Tagesseminar für Tierärzte über Vögel ein und ermutigte mich, das für die ganzheitliche Veterinärmedizin völlig unbestellte Feld der Vogeltherapie weiter auszubauen. Dr. med.vet. Andreas Roesti war von meiner Arbeit über ganzheitliche Vogeltherapie so begeistert, dass er mich 1996 zum IVAS-Kongress nach Spiez einlud. Dort begegnete ich allen bekannten Größen der GGTM und international bekannten Tierärzten. Dr.med.vet. Michael Wolters unterstütze mich auf großzügige Weise, indem er mir die Teilnahme am IVAS-Kongress in Toronto und Wien ermöglichte. Dann folgten Einladungen der AHVMA nach New Orleans, Hawaii und England.
Durch diese ausnehmend positiven Erfahrungen und meine berechtigten Bedenken, die WINGS® Tierkinesiologie mit Laien weiter zu entwickeln, entschied ich mich, bei Dr.med.vet. Walter Greiff und Dr.med.vet. Heidi Kübler vorzusprechen und die Ausbildung für Tierärzte anzubieten. Wieder wurde ich warmherzig aufgenommen und die Türe zu neuen Ideen für die ganzheitliche Tierheilkunde geöffnet.
Rückblickend auf die Jahre, als ich unter der Schirmherrschaft der GGTM Tierärzte in dem inzwischen ausgereiften Konzept der WINGS® Tierkinesiologie ausbildete, kann ich sagen: sie bildeten Höhepunkte meiner Lehrtätigkeit. Hier waren die optimalen Voraussetzungen gegeben, da es sich um ganzheitlich therapierende Tierärzt/Innen handelte, fundiertes Wissen und – bis auf sehr wenige Ausnahmen – menschliche Integrität ein neues morphogenetisches Energiefeld schuf. Die Ausbildung war und ist mehr als Vermittlung von Wissen und Methodik. Sie ergreift den ganzen Menschen, ermutigt den inneren Heiler im Tierarzt, schafft Selbstvertrauen in die eigene Kompetenz und legt viele noch ungelebte positive Potenziale frei. Dr. med.vet. Lothar Friese brachte es einmal verbal auf den Punkt, indem er sagte: „Die Tierkinesiologie ist eine Lebensschule“. So ist es. Wenn wir das leben, was wir lehren, bewegen wir uns von der Heilmethode oder Therapietechnik hin zur Heilkunst.
Die WINGS® Tierkinesiologie heute
Was ich einst durch den großzügigen GEIST bekannter Tierärzte empfing, wollte ich auch eines Tages an die Tierärzteschaft zurückgeben als Dank für die selbstlose Förderung. Ich gab die Ausbildung in die Hände der Tierärztin Anke Domberg. Sie wurde für die Lehrbefugnis ausgebildet und von mir autorisiert.
Seit die WINGS® Tierkinesiologie sozusagen „auf dem Markt“ ist, sind im gesamten deutschsprachigen Raum immer wieder Kopien aufgetaucht, da der Begriff „Tierkinesiologie“ nicht juristisch geschützt werden kann. Allein die Tatsache, dass es nötig ist angesichts der Trittbrettfahrer und Kopierer geistiges Eigentum durch aufwändige Lizenzierung und finanzielle Investition schützen zu müssen, ist ein Armutszeugnis unseres Zeitgeistes. Aber, gemeinsam mit Dr. Kübler, dem Vorstand der GGTM und vor allem Anke Domberg sind wir der Meinung, dass sich Qualität immer durchsetzt und Interessenten Original und Kopie unterscheiden können. Es liegt kein Segen auf dem Kopieren anderer Leute Arbeit und deshalb bleibt es bei der Entscheidung, dass die WINGS® Tierkinesiologie unter der Schirmherrschaft der GGTM den Tierärzten vorbehalten bleibt und Anke Domberg die autorisierte und erfahrene Ausbildungsleiterin ist.

Die Elemente der WINGS® Tierkinesiologie
Sie basiert grundsätzlich auf den Elementen der Chinesischen Medizin. Zwei große diagnostisch und therapeutisch wirksamen Methoden bauen darauf auf: Die Angewandte Kinesiologie mit verschiedenen Muskeltests der 8 Urmeridiane, dem Muskeltest für die Alarmpunkte zwecks Erstellung von Stressgrafiken, die Durchführung der ESA (Emotionale Stressablösung), und der Radionische Energietest mit Systemanalyse, Remedienherstellung und radionische Fernheilung. Diese Inhalte verteilen sich auf drei Kurse. Der 4. Kurs ist zugleich der Prüfungskurs für den „WINGS® Tierkinesiologie-Practitioner“. Außer Anke Domberg sind als mögliche Prüfungsbeisitzerinnen Dr. Heidi Kübler und/oder ich anwesend.
Die WINGS – Tierkinesiologie wurde mit Hinblick auf eine professionelle Anwendung im Rahmen der Tiermedizin konzipiert und ist kompatibel sowohl zur konventionellen wie zur Ganzheitsmedizin. Sie ist ein Meilenstein in der Entwicklung der Regulationsmedizin. Ihre Besonderheiten sind:
1. Die ganzheitliche Systemdiagnose über Muskeltests.
2. Die Regulation körperlicher Dysbalancen über Resonanzpunkte und –mittel.
3. Die Regulation stressbedingter und psychischer Dysbalancen über ESA.
4. Der Einsatz einer menschlichen Mittlerperson (Surrogatperson) für Diagnose und Stressablösung.
5. Der Einsatz biophysikalischer Testmethoden (Radionik, Radiästhesie im morphogenetischen Feld).
6. Die Möglichkeit, über Körpersurrogate wie Blut-, Speichel-, Milch-, Kot-, Harnprobe Hautgeschabsel, Haare, Federn, Sekrete eine Systemdiagnose und verschiedene Methoden der Entstressung durchzuführen.
7. Die Förderung der Tierärzte hinsichtlich ihrer Therapiefähigkeiten.
8. Die Möglichkeit, mit dem Tierhalter eine kinesiologische Sitzung durchzuführen.
Die Erweiterung der Regulationsmedizin um die Methoden der psychischen Stressablösung in der WINGS® Tierkinesiologie ist von überragendem Wert bei: * allen chronischen, psychosomatischen Krankheiten * bei diffusen, unklaren Krankheitsbildern * bei Verhaltensstörungen und psychischen Problemen eines Tieres * bei Projektionen psychosomatischer Probleme des Tierhalter auf sein Tier

Der Erfolg der WINGS® Tierkinesiologie hat seit 1996 gezeigt, * dass die dem Tier angebotenen Therapien wesentlich besser greifen, wenn der zugrunde liegende Stress (Regulationsstarre) abgelöst wird, * dass durch die Testmethoden äußerst zeitsparend eine optimale Therapie gefunden werden kann, * dass auch solche Tiere behandelt werden können, die wegen ihrer niedrigen Stressschwelle nicht transportiert werden sollten oder können wie Vögel, Fische, Reptilien, Zootiere usw. * dass die Tierärztin/der Tierarzt zusätzlich zur üblichen Tierarztpraxis auch eine kinesiologische Beratungspraxis für Tierhalter führen kann.
Die exponierte Position und internationale Wertschätzung der WINGS® Tierkinesiologie hat sich dadurch ergeben, dass sie Kinesiologen hervorbringt, die überhaupt noch die Kunst der ESA und die Methodik der Surrogat-Balancen beherrschen. Das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Beide Kernstücke der einst in den USA entwickelten „Applied Kinesiology“ (Angewandte Kinesiologie) sind dort nicht mehr bekannt. Ihre Reife erhielten sie in Deutschland, wo das weltweit größte Institut für Angewandte Kinesiologie (IAK) in Kirchzarten bei Freiburg aufgebaut wurde.

Neuer Impuls der WINGS® Tierkinesiologie, die STA
Die Erfahrungen im Rahmen der Systemischen Familienaufstellung haben mich vor Jahren dazu bewogen, die „Systemische Tieraufstellung“ zu entwickeln. Mein Buch dazu ist im Sonntagverlag in der 2. Auflage erschienen und erfreut sich wachsenden Interesses. Tierärzte sind die einzigen Therapeuten, die angesichts chronischer Tierkrankheiten viel intensiver das Lebensumfeld des Tieres und somit auch den Tierhalter einbeziehen. Sie haben es also im Grunde mit zwei Arten Klientel zu tun. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, können Tierärzte die STA (Systemische Tieraufstellung) bei Anke Domberg erlernen und dadurch in ihrer eigenen Praxis noch genauer die Ursachen von familiensystemischen Projektionen aufdecken und lösen helfen.


Artikel erstellt am: 16. März 2007, 10:51