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Huminsäuren – Prophylaxe, Metaphylaxe und Therapie

Der Antibiotikaeinsatz in der Veterinärmedizin ist immens hoch. In der Tieraufzucht kommen vielfach antibiotikahaltige Futtermischungen zum Einsatz. Unerwünschte Nebenwirkungen sind oft unvermeidlich. Rückstände der eingesetzten Medikamente gelangen immer wieder ungewollt in die menschliche Nahrungskette. Die Erreger entwickeln zunehmend Resistenzen, welche wiederum nur durch den Einsatz neuer bzw. weiterentwickelter Antibiotika bekämpft werden können. Die Tiergesundheit leidet darunter. Doch auch Einflüsse aus der Umwelt, wie Düngungsmittel, Schwermetalle und vieles mehr können die Tiere krank machen.

Um jedoch noch gewinnbringend zu produzieren wird eine schnelle Aufzucht ohne Krankheiten gefordert, welche bisher eher durch den Einsatz von Antibiotika erzielt wird. Es sind Alternativen gefragt.

Eine solche Alternative bieten natürliche Huminsäuren WH 67®.

Huminsäuren kommen überall in der Natur vor, z.B. im Boden, im Torf, in Spuren im Kaffee, in der Brotkruste und in den Pflanzen selbst. Sie entstehen unter natürlichen Bedingungen im Zuge der sogenannten Humifizierung im Boden und auch technologisch bei der Herstellung von Lebensmittel bei Röst- und Backprozessen.

Huminsäuren sind ein altes Hausmittel und Naturprodukt, welches sowohl innerlich als auch äußerlich zur medizinischen Anwendung kommt. Bereits 1967 wurde das erste huminsäurehaltige Tierarzneimittel eingeführt und der Einsatz von Huminsäuren WH 67® seitdem wissenschaftlich dokumentiert. Der Vorteil zeigt sich bis heute noch, besonders in der Behandlung von Erkrankungen der Verdauungsorgane. Verantwortlich dafür sind die adstringierenden, antiphlogistischen, antiresorptiven, antibakteriellen und viruziden Wirkungen. Insbesondere die Huminsäure vom Typ WH 67 ® wurde untersucht und es wurde bereits mehrfach nachgewiesen, dass sich nach deren Anwendung keine Rückstände in tierischen Produkten befinden und so ein Einsatz bei lebensmittelliefernden Tieren möglich ist.

Aber was können nun „diese“ Huminsäuren eigentlich genau??

Sie haben eine regulative Wirkung auf die Darmschleimhaut.

Wie das funktioniert?

Die Huminsäure legt sich auf und zwischen die Darmzotten und mindert so z.B. die Resorption toxischer Metabolite und stellt durch die Ruhigstellung der peripheren Nervenenden einen ganz besonderen Schutz für stressanfällige Tiere. Die ungewollte Durchlässigkeit der Schleimhäute z.B. gegenüber Flüssigkeiten, Toxinen u.a. wird vermindert und so auch eine Austrocknung vermieden. Ein weiteres Wirkprinzip ist die Elimination von Schadstoffen bei gleichzeitiger Entzündungshemmung und Blockade der Anheftungsstellen für pathogene Erreger in der Darmschleimhaut. Einmal an Huminsäure WH 67® gebunden werden die Bakterien bzw. Toxine über den Kot ausgeschieden.

Die Huminsäuren WH 67® stimulieren nachgewiesenermaßen das Immunsystem, was sie zu einem hervorragenden Prophylaxemittel in der Jungtieraufzucht macht. Sie sind toxikologisch unbedenklich, rückstandslos und weder teratogen noch mutagen.

Besonders vorteilhaft ist die Auswirkung auf die Körpermasse. Durch die regulierenden Einflüsse Huminsäuren WH 67® werden die Inhaltsstoffe des Nahrungsbreis besser verwertet, die Resorption gesteigert und die Tiere nehmen bei gleicher Futtermenge mehr zu. Das hat auch wirtschaftlich eine große Bedeutung, zumal sich noch dazu die Gasbildung verringert und die Geruchsbelastung im Stall eingedämmt werden kann. Zusätzlich verbessert sich die Gülle-Qualität, was wieder den Böden zu Gute kommt.

Somit kann man zusammenfassend sagen, dass die Huminsäure vom Typ WH 67® unbedenklich zur Therapie, als Metaphylaxe und zur Prophylaxe bei nahezu allen Spezies, vom Vogel über Hund, Katze und Rind bis hin zum Elefanten, eingesetzt werden können. Und vor allem, dass die Heilung, speziell bei Erkrankungen des Verdauungstraktes, auch ohne den Einsatz von Antibiotika möglich ist.

HAEMATO Vet hat eine Auswahl von Huminsäureprodukten des Pharmawerks Weinböhla im Sortiment, für den Tierarzt „Dysticum®“, Kokzidiol® und „Humocarb®“ oder für den Besitzer und Tierarzt „Alga Humin“®.

Die Verantwortung für die Tiere liegt bei uns Menschen (HAEMATO Vet)


Artikel erstellt am: 23. April 2013, 13:27