GGTM e.V.

Arbeitskreis Phytotherapie



Entstehung

Der Arbeitskreis Phytotherapie (AK-Phyto) der GGTM ist entstanden aus einer Gruppe von phytotherapeutisch interessierten Tiermedizinerinnen und Tiermedizinern, die nach Absolvierung der von der ATF angebotenen Weiterbildungskurse zur Phytotherapie das Bedürfnis nach weiterem, kontinuierlichem, kollegialem Austausch und zusätzlichen Fortbildungsmöglichkeiten in der Veterinärphytotherapie hatten. So fanden unter dem Dach der GGTM, aus der die Initiative für die ATF-Kurse zur Phytotherapie vor fast 25 Jahren hervorging, Lehrende und Lernende zum AK-Phyto zusammen.


Zusammensetzung

Im AK-Phyto treffen sich seither Menschen aus der tierärztlichen Praxis, Forschung, Lehre und Arzneimittelproduktion. Der AK-Phyto steht allen an der Veterinärphytotherapie interessierten GGTM-Mitgliedern offen, wobei die Absolvierung der ATF-Weiterbildung keine zwingende Voraussetzung darstellt. Der AK-Phyto sieht sich als Schnittstelle, an der durch kreatives Miteinander die Bedürfnisse der Praktiker, sowie die Möglichkeiten der Arzneipflanzenforschung und der Produktentwicklung ausgelotet und zusammengeführt werden können.


Zielsetzung

Der AK-Phyto widmet sich folgenden Aufgaben:


Vermehren des phytotherapeutischen Wissens in der Veterinärmedizin
• Fördern des kollegialen Austausches mit dem Ziel, Erfahrungswissen zugänglich zu machen
• Diskutieren und Dokumentieren von Praxiserfahrungen (Anwendertreffen)
• Zusammentragen, Sichten und Aktualisieren von traditionellem Wissen zur Arzneipflanzenanwendung
• Sichten und Bewerten aktueller Forschung zur Veterinärphytotherapie
• Entwickeln praxistauglicher Konzepte zur Phytotherapie


Vermitteln von phytotherapeutischem Wissen
• Beteiligung an Konzipierung und Durchführung der Phytotherapie-Ausbildung der ATF
• Einführungsveranstaltungen in die Veterinärphytotherapie für Kolleginnen und Kollegen, die sich bisher wenig oder gar nicht mit dieser Therapierichtung beschäftigt haben
• Vorlesungen zu speziellen phytotherapeutischen Themen für Studierende der Veterinärmedizin
• Durchführen von Praxisseminaren zur Phytotherapie
• Durchführen von Tagungen zu speziellen phytotherapeutischen Themen
• Seminare und Vorträge im Rahmen des Internationalen Kongresses für Ganzheitliche Tiermedizin
• Verbreitung phytotherapeutischen Wissens über das Publikationsorgan der GGTM (ZGTM) sowie weitere veterinärmedizinische und phytotherapeutische Zeitschriften
• Beantworten von Fragen von Kollegen und Tierhaltern zur Phytotherapie bei Tieren


Förderung von Referenten- und Autorennachwuchs unter den Arbeitskreismitgliedern, um die Vermittlung phytotherapeutischen Wissens zu gewährleisten.


Zusammenarbeit mit den übrigen Arbeiskreisen innerhalb der GGTM
• Angebote zur Vertiefung von Pflanzenkenntnissen
• vergleichende Betrachtungen unterschiedlicher Therapie-Ansätze etc.


Herstellen und Pflegen von Kontakten zu Gruppierungen mit ähnlichen Zielsetzungen im In- und Ausland durch
• Präsenz auf Kongressen zur Phytotherapie und Aromatherapie
• Aufbau eines internationalen Netzwerks
• Organisation und Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen


Kontaktaufnahme mit Gesetzgebern, berufsständischen Organisationen und Hochschullehrern
• Aufbereitung und Zur-Verfügung-Stellen von Fachwissen zur Phytotherapie
• Vorbereitung von Positionspapieren, um der Phytotherapie zu der ihrem Potential angemessenen Stellung in der Tiermedizin zu verhelfen
• Vorbereitung GGTM-interner und öffentlicher Stellungnahmen zu politischen/berufspolitischen Entscheidungen, die die Phytotherapie betreffen*

*Diese werden entweder nach Rücksprache mit dem Vorstand der GGTM vom AK-Phyto veröffentlicht oder dienen dem Vorstand der GGTM als Entscheidungs- und Argumentationshilfe bei der politischen, bzw. berufspolitischen Positionierung und Einflussnahme der GGTM.


Tagung des AK-Phyto auf Burg Lichtenberg, Pfalz, im September 2011, mit Gästen aus der Schweiz (SMGP-Vet), Österreich und den Niederlanden

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es freut uns, Ihnen auch in diesem Jahr ein reichhaltiges Programm zur Veterinärphytotherapie anbieten zu können. Wir hoffen auf reges Interesse Ihrerseits an unseren Veranstaltungen.

Mit freundlichen Grüßen

für den Arbeitskreis Phytotherapie der GGTM
Cäcilia Brendieck-Worm

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Phytotherapie – Phytos für alle Felle, 23. – 25.06.2017

Im diesjährigen Wettelbrunner Praxisseminar wollen wir uns einem Indikationsbereich widmen, der es in sich hat: der Dermatologie. Welche phytotherapeutischen Möglichkeiten haben wir beim Atopiker? Was hilft nachhaltig bei Otitiden? Wie lassen sich Hautparasiten phytotherapeutisch in den Griff bekommen? Mit welchen Pflanzenzubereitungen können Wunden und andere Hautdefekte gewebeschonend gereinigt und die Regeneration angeregt werden? Man mag sich fragen: „Wozu angesichts des so umfangreichen Angebots an Fertigprodukten selbst Salben etc. herstellen?“
Bei industriell hergestellten Dermatika wie Emulsionen, Cremes oder Suspensionen spielen Konservierungsmittel eine wichtige Rolle. Sie sind aus Herstellersicht unumgänglich, wenn eine jahrelange Haltbarkeit gewährleistet werden soll. Doch sie sind leider nicht selten Ursache für unerwünschte Nebenwirkungen wie z.B. Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergisierung. Individuelle pflanzliche Zubereitungen für den sofortigen Verbrauch benötigen bei sorgfältiger Zubereitung keine Konservierungsstoffe und sind somit eine ideale Lösung für unsere Problempatienten. Wie hier vorgegangen werden muss und was bei den einzelnen Tierarten zu berücksichtigen ist, ist ein Kernthema dieses Praxisseminars.


Freitag, 23.06.2017

14:30 Anmeldung
15:00 Hydrolate in der Wundbehandlung Brendieck-Worm/ Tellmann
16:30 Praktischer Umgang mit der Destille Brendieck-Worm/ Tellmann
18:00 Vitalpilze – innere und äußere Anwendung bei Hautproblemen und in der Wundbehandlung Walther
18:45 Ende


Samstag, 24.06.2017

09:00 Phytotherapeutische Behandlungsoptionen bei Atopie, Fallberichte Thoonsen
10:30 Pause
11:00 Praktische Zubereitung von individuellen pflanzlichen Dermatika Thoonsen/Tellmann
12:30 Mittagessen
13:30 Exkursion Kräutergarten Nadig/Tellmann/Thoonsen
15:00 Pause
15:30 Phytotherapeutische Behandlungsoptionen bei chronischer und rezidivierender Otitis, Fallberichte Reiners
16:30 Praktische Zubereitung von individuellen Phytotherapeutika Reiners/Tellmann
17:30 Therapie nach Aromatogramm – ein Update Brendieck-Worm/ Nadig/Thoonsen
18:30 Ende


Sonntag, 25.06.2017

09:00 Antiparasitär wirksame Pflanzenzubereitungen, Fallberichte Nadig
10:30 Pause
11:00 Praktische Zubereitung von individuellen Antiparasitika Nadig/Tellmann
12:30 Mittagessen
13:30 Dermatologische Probleme in der Großtierpraxis: Sommerekzem, Mauke, Euter-Schenkel-Ekzem Brendieck-Worm/ Tellmann
15:00 Praktische Zubereitung von individuellen Phytotherapeutika Brendieck-Worm/ Tellmann
16:00 Ende


Weitere Informationen zum Praxisseminar finden Sie hier.

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Praxisseminar Phytotherapie „Pflanzenöle in Pflege und Therapie“ – Rückblick

Auch in diesem Jahr trafen wir uns am letzten Wochenende im Juni zu einem Praxisseminar auf dem Hofgut Tellmann in Wettelbrunn. Die Pflanzenöle und ihre Anwendungsmöglichkeiten in Pflege und Therapie standen diesmal im Fokus. Zum Einstieg wurden die verschiedenen Verfahren der Ölgewinnung und ihre Auswirkungen auf die Ölqualität vorgestellt. Dies und die Auseinandersetzung mit der Deklaration der Öle sorgte dabei für Ernüchterung: wirklich hochwertig und damit auch medizinisch nutzbar sind nur etwa 1 % der auf dem Markt befindlichen Pflanzenöle. Die durch Raffination gewonnene, farb- und geschmacklose Massenware ist es nicht mehr. Im Gegenteil – durch hohe Temperaturen bei der Gewinnung kommt es zu gesundheitsschädlichen Veränderungen des Öls, wie den Trans-Fettsäuren, die im Organismus wichtige Rezeptoren blockieren ohne stoffwechselaktiv zu sein, wie es natürliche Fettsäuren sind. Selbst der Begriff „Kaltgepresst“ garantiert keine gute Ölqualität, besagt er doch nur, dass keine Wärme zugeführt wurde. Prozesswärme bis 150°C, wie sie in modernen Mühlen schnell erreicht ist, muss hier nicht deklariert werden. Wie viel Pflanzentypisches native, kaltgepresste Öle haben, konnten wir am Abend unseres ersten Seminartages bei einer Ölverkostung wahrnehmen. Ob Öl aus Haselnuss, Kürbiskern, Leindotter-, Sesam-, Lein- und Hanfsamen – jedes hat seinen unverwechselbaren Charakter. Dass dies an den ganz unterschiedlichen Fettbegleitstoffen liegt, erfuhren wir im Laufe des Seminars.
Alexandra Nadig musste ihre Teilnahme leider kurzfristig absagen. Für sie sprang mit Elan Yvonne Thoonsen ein und stellte Hanföl, Nachtkerzenöl und Sanddornfruchtfleischöl als Dermatologika vor. Yvonnes Einstieg als Referentin vor Kolleginnen und Kollegen im Phytoteam, wie auch die von ihr angeleitete Praxiseinheit zu den Ölmazeraten, waren professionell und praxisnah, als würde sie das seit Jahren machen. Jacqueline Reiners war ebenfalls neu im Referententeam. Als Teilnehmerin hat sie das Phytoseminar schon über Jahre durch viele Praxistipps bereichert. In ihrem Referat beschäftigte sie sich mit dem Spannungsfeld Öle und Adipositas und kam dabei sicher für manchen Teilnehmer zu unerwarteten Ergebnissen: nicht das Meiden von Ölen und Fetten sondern deren Qualität ist entscheidend, wenn es um Adipositas und das Metabolische Syndrom geht. Diese Erkenntnis zog sich durch das ganze Seminar: die Qualität der Ölgewinnung, das Spektrum der Fettbegleitstoffe und die Fettsäurezusammensetzung bestimmen über die pflegenden und heilenden Eigenschaften eines Pflanzenöls. Dabei konnte in den 2,5 Tagen das große Sortiment der zur Verfügung stehenden Pflanzenöle nur exemplarisch vorgestellt werden. Neben heimischen Ölen aus Haselnüssen, Leinsamen, Raps und Sonnenblume, wurden auch tropische Fette wie Palmfett, Kakao- und Sheabutter vorgestellt. Sogenannte „Wirkstofföle“ wie Calophyllumöl und Schwarzkümmelöl und das als vegane Alternative zum Fischöl geltende Algenöl wurden porträtiert. Von Andrea Tellmann erfuhren wir Interessantes zu Aprikosenkernöl, Avokadoöl, Mandel- und Lorbeeröl. Aus eigener Anschauung berichtete sie über die Anwendung von Sesam- und Kokosöl im Alltag der Inder und in der ayurvedischen Medizin. Das dort traditionelle Öl ziehen mit Sesamöl zur Entgiftung durften wir selbst ausprobieren. Es wurde mittlerweile bei einigen Teilnehmerinnen zum morgentlichen Ritual. In den Praxiseinheiten wurde die Verwendung von Ölen zur Herstellung von Salben, Waschlösungen etc. geübt. Rezepturen aus fetten Ölen mit ätherischen Ölen für verschiedene Indikationen wurden vorgestellt. Eine große Sammlung solcher Rezepturen im Skript motiviert hoffentlich die TeilnehmerInnen auch in Zukunft, Pflanzenölen in Pflege und Therapie den Vorzug vor Mineralölen zu geben. Zwar sind native Pflanzenöle teurer und nicht lange haltbar. Ihre Wirksamkeit ist jedoch bei sehr vielen Indikationen unvergleichlich besser.
Cäcilia Brendieck-Worm

Eine kleine Bildnachlese vom Seminar in Wettelbrunn 2016 finden Sie hier

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Praxisseminar Phytotherapie „Heilkraft heimischer Bäume“ – persönlicher Bericht

Ein Erlebnis der besonderen Art! In einem traumhaften Ambiente trafen wir uns zum Einstieg zu einem Vergnügen für Ohren, Augen und Geschmacksknospen. Alexandra Nadig rief uns in ihrer mitreißend enthusiastischen Art eine Reihe heimischer Köstlichkeiten wieder ins Gedächtnis. Wir hörten, sahen und aßen bzw. tranken von Vielem, was unsere heimische Natur zu bieten hat: Gelees von Holunder, Sanddorn, Hagebutte und Berberitze, Liköre von Schlehe, Walnuss, Holunder, Birkenwasser und Xylit. Frau Nadig erinnerte uns an die Verwendungsmöglichkeiten von Bucheckern und Eicheln und eröffnete uns neue Genussideen in Form von Lindenblütenknospen, jungen Buchenblättern oder Buchenkeimlingen.

Der Samstag begann mit wundervollen Impressionen heimischer Bäume, ihrer Formenvielfalt, Widerstandskraft und Wandlungsfähigkeit im Laufe der Jahreszeiten, vorgestellt von Cäcilia Brendieck-Worm.

Anschließend erfuhren wir von Alexandra Nadig Wissenswertes über die Einsatzmöglichkeiten von Walnuss und Eiche in den Bereichen Gastroenterologie und Dermatologie. Die große Liebe, die sie mit der Natur und ihren Schätzen verbindet und ihre Beschreibungen vom Wirken der Naturkräfte, das sie in ihrer Praxis täglich erlebt, reißt einen regelrecht mit und macht Lust auf mehr.

Cäcilia Brendieck-Worm berichtete über Pappel und Weide. Ihre Einsatzgebiete sind Fieber, Entzündung und Schmerz. Wir erfuhren, dass die Pappel der Hauptrohstofflieferant für die Propolisherstellung der Bienen ist und dass Pappel und Weide neben den genannten Indikationen auch in der Dermatologie eingesetzt werden können. So wirken Pappelzubereitungen juckreiz- und schmerzstillend und lassen sich bei Brandwunden erfolgreich einsetzen.

Während der Vorträge gab es Kostproben von Tees, Tinkturen, öligen Auszügen, getrockneten Drogen und anschließend einen praktischen Teil. Hier stellten wir unter der fachkundigen Anleitung von Andrea Tellmann anhand bewährter Rezepturen Latwergen, Pulvermischungen, Dekokte und Infuse zum Einsatz bei Durchfall aus Walnuss, Eichenrinde, Eibischwurzel, Leinsamen u. a. her. Wir probierten Tee aus frischen und getrockneten Walnussblättern sowie aus gemahlener Eichenrinde, machten „Viehpulver“ für unterschiedliche Indikationen, testeten diese geschmacklich im Selbstversuch sowie an Esel, Hund und Schwein. Wir stellten Pappelsalbe her und probierten Tee aus Lindenblüten und -blättern im Vergleich zum Tee aus der Rinde.

Wir machten Exkursionen in den wundervollen, mit viel Liebe angelegten Gutsgarten und erfuhren Medizinisches, Botanisches, Geschichtliches und Mythisches zu wertvollen Pflanzen wie Holunder, Königskerze, Nachtkerze, Johanniskraut, Melisse, Kapuzinerkresse, Schafgarbe, Huflattich, u. v. m..

Wir hörten von Alexandra Nadig Wissenswertes und praktisch Wertvolles zum Weißdorn. Von Cäcilia Brendieck-Worm bekamen wir ein Update zum Einsatz der Eibe in der Tumortherapie.

Der Sonntag begann mit einem Vortrag zur Rosskastanie und ihrer medizinischen Verwendung. Dem schloss sich eine umfassende Darstellung zum Thema Propolis an, die von allen Teilnehmern mit besonderem Interesse verfolgt wurde. Wegen ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten in der Praxis wurde den Propoliszubereitungen ein eigener Praxisteil gewidmet. Wir fertigten u.a. ein Ohr-Gel zum Einsatz bei akuten und chronischen Otitiden an und ein Zahn-Gel zur Anwendung bei Gingivitiden, Stomatitiden etc..

Nach einem köstlichen Mittagsessen bei herrlichem Sonnenschein taten wir etwas zur Förderung der Durchblutung, in dem wir einen Wacholder-Infus herstellten der selbstverständlich verkostet wurde.

Im anschließenden Vortrag stellte Andrea Tellmann die vielfältigen Einsatzgebiete von Wacholder, Kiefer und anderen heimischen Nadelhölzern vor.
Es folgte die Herstellung eines Rosmarin-Hydrolates mittels Destillation und die Zubereitung von harzhaltigen Zugsalben.
Im Anschluss an einen umfassenden Vortrag zur Esche, vermittelte Alex Nadig neue Erkenntnisse zum Einsatz von Betulin, einem Stoff aus der Birkenrinde, in der Dermatologie. Betulin-Extrakt zeichnet sich aus durch antivirale, antimikrobielle, antioxidative und v. a. antitumorale, gewebeschützende Wirkung. Seine differenzierungsfördernde Wirkung auf Keratinozyten macht Betulin zu einem hervorragenden Mittel bei Aktinischer Keratose.

Ich bin jedes Mal fasziniert von der intensiven familiären und freundschaftlichen Atmosphäre, die getragen wird von der gemeinsamen tiefen Verbundenheit und der aufrichtigen Faszination für die Pflanzenheilkunde. Die Praxisseminare sind dadurch keine notwendige Pflicht sondern vielmehr eine erfreuliche Auszeit, aus der man nicht erschöpft, sondern gestärkt hervorgeht.

Alles in allem wieder einmal eine rund um außerordentlich gelungene Veranstaltung mit viel Praxisbezug und –nutzen.

Yvonne Thoonsen

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Positionspapier des Arbeitskreises Phytotherapie der GGTM

Chancen nicht verpassen – Phytotherapie in Lehre, Forschung und Praxis neu verankern!

Diese Forderung richtet sich an die veterinärmedizinischen Hochschulen, die die Zeichen der Zeit erkennen und die Phytotherapie wieder in die universitäre Ausbildung aufnehmen sollten. Außerdem muss die Forschung zur Phytotherapie intensiviert werden – nicht zuletzt in dem Bestreben, der Resistenzproblematik bei Antibiotika und Antiparasitika entgegen zu treten.

Zudem werden die Standesvertretungen aufgefordert, politischen Einfluss auf nationale und europäische Arzneimittelgesetzgebung zu nehmen, um den praktischen Einsatz sowie die Zulassung von Phytotherapeutika zu erleichtern.

Dies sind die Kernpunkte eines Positionspapiers zur aktuellen Situation der Phytotherapie in der Veterinärmedizin, das der Arbeitskreis Phytotherapie der GGTM zusammen mit der Sektion Veterinärmedizin der Schweizerischen medizinischen Gesellschaft für Phytotherapie (SMGP) und Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und den Niederlanden erstellt hat.

Hier finden Sie das Positionspapier zum Lesen.

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Aktivitäten des AK-Phyto

Hier finden Sie eine Bildergeschichte zur Exkursion des AK-Phytotherapie vom 26. März bis 5. April 2017 auf Gran Canaria.
Teil 1
Teil 2
Teil 3


Hier finden Sie eine Bildergeschichte sowie einen persönlicher Bericht, des Phytotherapie Praxisseminares „Heilkraft heimischer Bäume“ 26.-28.06.2015 in Wettelbrunn:
Bildergeschichte Praxisseminar Phytotherapie „Heilkraft heimischer Bäume“


Hier finden Sie eine Bildergeschichte der Heilpflanzenkundlichen Exkursion
auf Zypern im März 2015:
Bildergeschichte Heilpflanzenkundliche Exkursion auf Zypern

Hier finden Sie eine Bildergeschichte vom Praxisseminar „Traditionelle Gewürze als effektive Arzneien – Teil II“ 27.-29.06.2014 in Wettelbrunn:
Teil 1
Teil 2

Hier finden Sie eine Bildergeschichte vom Praxisseminar „Traditionelle Gewürze als effektive Arzneien“ 28.-30.06.2013 in Wettelbrunn:
Bildergeschichte Praxisseminar „Traditionelle Gewürze als effektive Arzneien“

Hier finden Sie eine Bildergeschichte zur Jubiläumstagung
„20 Jahre Veterinärphytotherapie – Jubiläumssymposium“
vom 01. – 03. November 2013 in Kloster Irsee (Allgäu):
Teil 1
Teil 2
Teil 3

Hier finden Sie eine Bildergeschichte vom Praxisseminar „Traditionelle Gewürze als effektive Arzneien“ 28.-30.06.2013 in Wettelbrunn:
Bildergeschichte Praxisseminar „Traditionelle Gewürze als effektive Arzneien“

Hier finden Sie eine Bildergeschichte vom Praxisseminar „Ätherische Öle“ 6.-8.7.2012 in Wettelbrunn:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

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Kontakt zu den Leitern des Arbeitskreises

Dr. Cäcilia Brendieck-Wormwww.phyto-fokus.de
Dr. Alexandra Nadig
Dr. Michael Walkenhorst


Artikel erstellt am: 14. Oktober 2010, 13:57