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2201 Osteopathie in Lorsch – Modul 1

Ort:
Rassegeflügelzuchtverein, 64653 Lorsch
Daten:
04.05. - 07-.05.2023
ATF-Anerkennung:
22 h pro Modul
Therapierichtung:
Osteopathie

Grundinformation

In unserer 6 Module umfassenden Osteopathieausbildung möchten wir Sie dahingehend schulend begleiten, den Organismus in seiner ganzen faszinierenden Komplexität zu beGREIFen.

Schritt für Schritt wollen wir Sie dahin führen, selbstständig osteopathische Befunde zu erheben, die ein Gesamtbild von den Problematiken des Patienten ergeben. Dabei sollen mögliche Zusammenhänge von scheinbar isoliert voneinander auftretenden Symptomen aufgedeckt und Läsionsketten nachvollziehbar werden. Am Ende der Befunderhebung entsteht so ein individueller Blick auf die Dysfunktionen des jeweiligen Patienten, eine Hierarchisierung der Befunde und die Entscheidung, an welcher Stelle des Körper, welche Form der osteopathischen Hilfe benötigt wird, um ihm die beste Unterstützung auf dem Weg zur Heilung zu gewähren.

Uns ist es dabei wichtig, dass Sie vom ersten Modul an, das geeignete HANDwerkszeug sowohl für die Befunderhebung als auch in der osteopathischen BeHANDlung erlernen, um es sofort in der Praxis anwenden zu können.

Die Schulung und stetige Verbesserung der palpatorischen Fähigkeiten ist dabei essentiell. Die HÄNDE stellen eines der wichtigsten Instrumentarien des Osteopathen dar. Durch sie nehmen wir Kontakt zum Patienten und seinen schwingenden, pulsierenden, sich auf allen Ebenen bewegenden Organismus auf. Alle diese vitalen Aspekte des Körpers können wir dabei genauso erFASSEN, wie die festen anatomischen Strukturen.

Wir möchten, dass Sie osteopathische Fähigkeiten entwickeln, die es Ihnen ermöglichen, den gesamten Patienten wahrzunehmen, zu erSPÜREN und durch lebendige Techniken/BeHANDlungen auf dem Heilungsweg zu unterstützen. Lebendige BeHANDlungen bedeuten, nicht bloß Techniken mechanisch anzuwenden, sondern durch das MitFÜHLEN mit den eigenen Händen und dem eigenen Körper den BeHANDlungseffekt direkt unter den HÄNDEN erSPÜREN.

Osteopathie will und muss er- und geLEBT werden. Alles andere bleibt das Aneinanderreihen von mechanischen HANDgriffen. Das ErLEBEN von der Osteopathie ermöglicht eine andere Sichtweise auf Symptome, Krankheiten, Zusammenhänge im LEBEN und das LEBEN an sich. Körper, Geist und Seele gehören in der Osteopathie untrennbar zusammen.

Unser Augenmerk bei der osteopathischen Betrachtung des Patienten und des LEBENs sollte dabei immer auf das gerichtet sein, was geht/was funktioniert und nicht auf den Mangel/die Krankheit/die Schwäche. „Gesundheit zu finden, sollte die Aufgabe des Arztes sein. Jeder kann Krankheit finden“ (Andrew Taylor Still (Begründer der Osteopathie) in „Die Philosophie und mechanischen Prinzipien der Osteopathie, III-44).

Unser großes Ziel ist es dabei, wieder eine bessere HARMONIE und BALANCE zu ermöglichen und die veränderten Anteile in das Gesamtgeschehen des Organismus bestmöglich zu integrieren. Etwaige Funktionsstörungen sollten den Weg in die Heilung finden, manifeste Strukturveränderungen sollten weitgehend wieder in das störungsfreie/-arme Zusammenspiel aller Körperebenen eingefügt werden.

Wir als Dozentinnen möchten Sie als Teilnehmer auf diesem spannenden, bereichernden Weg in die Welt der Osteopathie begleiten, Sie unterstützen und Ihnen helfend zur Seite stehen, auf dass Sie die Osteopathie als genauso beGLÜCKend und wegweisend erfahren werden wie wir.

2201 Modul 1:
Parietales System: Behandlung der Myofaszien, Myofasziales Release

04.05. – 07-.05.2023

Über das sogenannte Myofasziale Release werden wir den Einstieg in die Welt der Osteopathie begehen. Das Myofasziale Release bietet eine sehr hilfreiche Grundlage, um anatomische Strukturen als lebendige, bewegliche und sich bewegende Gewebe zu verstehen. Alle faszialen Gewebe/Bindegewebs-strukturen stellen in der Osteopathie wichtige Elemente, wenn nicht sogar die wichtigsten anatomischen Strukturen dar. Bis vor wenigen Jahren in der Medizin noch als bloßes Füllmaterial verkannt, haben nun neuere wissenschaftliche Studien erstaunliche Dinge über die Faszien ans Licht gebracht. Faszien sind zur Eigendynamik fähig, sie können ihr Aussehen verändern und adaptieren sich so an lebendige Prozesse. Viele regulatorische Prozesse finden in den Faszien statt. Die Wichtigkeit der Faszien für die Gesunderhaltung des Gesamtorganismus erkannte schon der Begründer der Osteopathie Andrew Taylor Still als er schrieb: „Faszien sind der Ort wo man die Ursache der Krankheit suchen muss, sie sind aber auch der Ort, an dem die Heilung beginnt“ (Andrew T. Still; Philosophy of Osteopathy; 1899). Daher zieht sich die Behandlung der Myofaszien wie ein roter Faden durch alle Module, denn fasziale Strukturen reichen bis in die zellulare Ebene hinein. 

Veranstalter:
Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin e.V.

Teilnehmerbegrenzung:
max. 24 Personen 

Teilnahmevoraussetzungen:
Die Kurse sind aufeinander aufbauend, ein Quereinstieg ist in der Regel nicht möglich.
Interessierte mit Osteopathiekenntnissen, können sich gerne bei uns melden um abzuklären ob ein Einstieg möglich ist. 
Nach Absolvieren der Module kann eine Prüfung zur Zusatzbezeichnung Osteopathie abgelegt werden. Kommen Sie auf uns zu. 

Referentinnen: 
Henrike Könneker, Hammoor
Ute Reiter, Lorsch

Kosten/Modul:  
Nichtmitglieder 945€
GGTM-Mitglieder 830€
Arbeitslose TÄ, Studierende 830€
   
Komplettbuchung Nichtmitglieder 5.550€
Komplettbuchung (GGTM-Mitglieder, arbeitslose TÄ, Studierende) 

4.750€

 

Im Kurspreis sind die Kosten für die Tagungspauschale an allen Kurstagen bereits enthalten! Die Kosten für Übernachtungen sind nicht enthalten. 

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