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Buchrezension - Mutti macht jetzt Schläferchen

Books on demand, Norderstedt. 1. Aufl., 163 S., 24,95 Euro.


Erfrischend anders präsentiert sich das Werk des niederrheinischen Kollegen Stefan Hauck, der uns nach 20 Jahren Praxiserfahrung an seinen Gedanken teilhaben lässt. Dabei enthält das Buch eben nicht die zu erwartenden netten Praxisanekdoten, sondern das spirituelle Gedankengut eines ganzheitlich tätigen, gern auch unbequemen „Querdenkers“.
Der Verfasser hat sich gefragt, warum die Tiere ihren Besitzern so verblüffend ähneln können und sogar die selben Krankheiten entwickeln. Hier kann die Arbeit am eigenen „Schatten“ und ein anderer Umgang mit dem Phänomen der Krankheitsübertragung das Tier wieder gesund werden lassen. Wer das nicht glauben mag, kommt anschließend in den Lesegenuss spannender Fallbeispiele und erhält am Ende sogar eine Anleitung für das eigene Heil-werden. Mit dem Thema Euthanasie tun sich bekanntlich viele Patientenbesitzer besonders schwer. Der Kollege geht offen damit um und macht seinem Leser Mut den Weg des Tieres bis zum Ende mit zu gehen.
Mit diesem Buch ist Stefan Hauck ein mutiges Werk voller Lebensweisheiten gelungen. Man merkt auf jeder Seite, dass das Bestreben des Verfassers echte Heilung auf allen Ebenen ist. Dabei bleibt der Schulmedizin der eine oder andere freundliche Seitenhieb natürlich nicht erspart.. Das Buch erweitert den eigenen Horizont und macht Lust auf mehr. Hoffentlich findet es seinen Weg zu vielen Tierbesitzern, Tierhaltern und auch Kollegen.


Dr. med. vet. Silke Stricker



Artikel erstellt am: 15. Februar 2017, 12:38