GGTM e.V.

Ein persönlicher Rückblick: Sensitivität und Medialität in der Osteopathie vom 15. - 17.04.2016


„Sacht werd ich empor gehoben auf des Lichtes hellsten Bogen, noch ein wenig dort gewogen, sanft geschaukelt hin und her, denn so fällt es gar nicht schwer, sich zu erheben dann von selbst und zu erleben ganz vom Selbst, was doch durchwirkt und auch erstrahlt, das Innerste verborgen hat.

Da entwächst nun auch der Zauber, der da gehalten hat in Kummer, schließlich war ich nie ein Dummer, doch die Mittel zu befreien, die liegen endlich wieder frei.

Nun können wir ergreifen sie und uns zu Nutze machen, damit entmachte alles ich, was nicht geschieht zu meinem Glück, was nur geführt hat zu Verdrusse, so wie ne alte, schmutzge Husse, die zieh ich ab und mach mich sauber, von dem alten, bösen Zauber. Nun da wirken gute Mächte, es entfalten sich die Kräfte, die da wirken lange schon in des Innern alten Thron.

Jetzt da können wachsen jene, die da machen gute Bene, mit denen ich kann vorwärts schreiten und mich befreien von dem Alten.

Hört genau und schreibt es nieder, denn es gilt auch fürs Gefieder, alles da durchdrungen ist von des göttlich hellen Licht. Alles will in Liebe wachsen, alles will entfalten sich, vor des innern Angesicht. Alles hat das Recht zu wachsen, sich zu strecken und zu recken, Platz da, denn nun komme ich, ich geh jetzt ins helle Licht, das da trägt mich und mich bettet, das da hegt mich und nicht plättet, das da atmen lässt mich tief, ohne irgend eines Hieb, das da hält mich sacht gewogen, nun dem bin ich ganz gewogen.

Will vertraun in gute Worte, die ich alle in mir horte, die da Wurzeln schlagen tief, die da zeigen auf die Wege zu befrein mich vom Gehege.

Nun da will ich springen, tanzen und lass fallen meinen Ranzen, wirf ihn in die Ecke gleich, schau das ist Gerechtigkeit. Lang genug hab ich gesessen, was die alten, was die Recken, sich verboten habn zu strecken, ich beschreite meine Wege, denn das wünscht sich meine Seele.
Jetzt sogleich beginne ich, gehe auf zu eignen Ufern, ach wie schön es schüttelt mich, werfe ab das alte Muster, das da war doch nur ein Muster, nun mach ich mein eignes Ding, da wo ich schon immer drin.

Ei, so will ich tanzen, springen und befrein mich von den Ringen, die umwunden mich zu klemmen, was sich will nach draußen drängen. Hüpfen, springen und auch lachen, ja jetzt mach ich wilde Sachen, schreite weiter meines Weges und erfreu mich jeden Schrittes, geh nach rechts mal und nach links und wenn einer da mal hinkt, dann ergreif ich ihn am Arme sacht und halt des Dunkels Kraft in Schacht, denn nun weiß ich ganz genau von des Himmels schönen Blau, von dem weißen Licht dem hellen, dem kann keiner mehr vergrellen, das da liegt in meinen Händen, das da fließt durch mich hindurch, ja ich lasse zu das leuchtet, was da des Herzens Liebe kennt und das frohen Muts und Stolzes, ich es trage in die Welt.

Halte stand auch mal dem Sturme, der da kommt von ungefähr, denn ich habe tiefe Wurzeln, deshalb fällt es mir nicht schwer. Mutter Erde schenkt sie mir, so gehalten bin ich stark, nähre mich und nehme mir, was sie mir zu geben hat.

Schau des starken Baumes Wurzeln, wie erstreckt er sich ins Licht, so will ich es gleich tun allen, die da machen eifrig mit. Allen reich ich meine Hände, unsre Wurzeln zweigen sich, halten fest sich liebevoll und auch mal beschützen sich.

Gottes Liebe in uns allen, soll uns stärken und auch nähren, dass entfaltet alles sich, was zu gebärn in seinen Ehren.

Habt vertraun in all die Wunder, die da leben in Euch tief, schaut ins Licht und haltet offen, was das innerste verspricht, seid getragen und ganz sicher, niemand geht allein des Wegs und so freut Euch eurer Gabe, denn es ist noch nicht zu spät, zu entfalten und befreien was da wirklich in Euch wohnt und so tanzt in eignen Reigen und mit Euerm eignen Ton.

Denn immer war gewesen, was entdeckt Ihr nun aufs neu, tiefe Liebe ist`s gewesen, die da hat gewirkt in Euch. Frohen Mutes, heitrer Stimme, helles Licht in unsren Herzen, dies vertreibt nun alle Schmerzen, die entstanden da aus dem, was die andren nicht erkannten. Auf nun los entfaltet Euch, haltet eifrig innre Schau, denn da wirklich steht`s geschrieben, was Ihr hier habt vor euch liegen.“

Für uns alle

Besonderer Dank geht an Frau Iris Kling- Müller und Frau Ute Reiter, die mit Ihrer Offenheit und Hingabe ein wunderbares Seminar gestaltet und damit neue Wege beschritten haben. Diese Seminarreihe wird weiter schwingen und so zu neuen Ufern tragen.

Antje Brendel


Artikel erstellt am: 12. Mai 2016, 11:50